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Woche
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Dienstag, 09. März 2010
![]() wieder so schöne weiße, steife Kragen? Damit sie nicht nach unten sehen müssen. ©rb
Montag, 08. März 2010
Noch einmal in dieser Woche: Seminar für Brautleute Am Seminar für Brautleute im Februar hatten 21 Paare teilgenommen.
Sonntag, 07. März 2010
3. Fastensonntag
Samstag, 06. März 2010
![]() gibt sein Leben für seine Schafe (Joh 10,11). Der Oberhirte überlässt sie den Wölfen. ©rb
Die Bibel wie ein Blumenbeet sehen … Aus der Bibel lässt sich ein Blumenbeet zaubern, ein Lasterkatalog zusammenstellen oder ein Schlachtfeld machen. Wir sind für die Blumen zuständig. Eine besonders schöne Blume zeigt sich heute, da Gott sich als der offenbart, der für die Menschen da ist und da sein will. Es ist die wichtigste Botschaft, die nicht nur als Erfahrung eines Mose, sondern vieler Menschen in der Bibel überliefert ist. Die Menschen freuen sich, dass sie zu Gott eine Beziehung haben können, weil er auf sie zugeht. * Alle Texte unseres Sonntagsgottesdienstes gibt es über den Liturgieletter, der über den Reiter links bestellt werden kann.
Freitag, 05. März 2010
Neununddreißig (!) machen in der nächsten Periode mit
Prof. Zulehner: „Die Pfarrgemeinderäte sind hoch motiviert mitzuarbeiten, aber nicht um jeden Preis. Sie haben fünf Megasorgen: keine Kirchgänger, keine Kinder und Jugendliche, keine Ehrenamtliche, keine Priester am Ort, keine eigene Pfarrgemeinde. Überschrift darüber wäre: Keine Zukunft." Zum Glück ist das bei uns in St. Michael nicht so. Dafür dass es so bleibt, wollen sich die 39 Jugendlichen, Frauen und Männer engagieren. Sie haben sich statt einer umständlichen und „pseudodemokratischen“ Wahl am kommenden Sonntag schon heute bereit erklärt, sich für ein weiterhin blühendes Leben in unserer Gemeinde einzusetzen. Wir sind sehr dankbar, dass so viele dafür bereitstehen.
Donnerstag, 04. März 2010
Zu den „Pfarrgemeinderatswahlen“ stehen neue junge und alte Kräfte bereit: Irhe Augfaebn snid gnaeu so vliesieitg wie der vescrslühtlese Txet! Wir heabn dzau aufegufern, in usenerr Geemndie Mietvtnarrwountg für die kmmoednen veir Jarhe zu übnermheen. Zu den bheäwetrn Krfäetn kmean spnoatn nuee, die breiet snid, Agufbaen auf Ziet zu ünrbehemen. Am kemomnedn Snnoatg wrid die nuee Tpurpe besätgtit, die scih in uenserr Mhaicleswkesrattt zumsanmfeinedt. Das Mttoo für dseie Pierdoe hßiet BIEERSTTHEEN für die Haruerosfurdeegnn der Gmeednie in eenir für die Kihrce nciht liceehtn Ziet.
Mittwoch, 03. März 2010
Mit Prügeln fing es an
Ich werde mich hüten, noch mehr Salz in die Wunden der aktuellen Missbrauchsvorwürfe zu reiben. Aber der Hinweis muss gestattet sein: Gewalt und Missbrauch hätten in der Kirche viel früher erkannt werden können. Gegen die mit dem Rohstock lustvoll auf Jungenhintern schlagende Priester wurde offenbar nie etwas unternommen. Warum auch? Die Prügelstrafe war verbreitet; eine Trendwende in der Pädagogik setzte erst ab den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts ein. In Bayern wurde die Prügelstrafe an Schulen erst 1980 abgeschafft. Dennoch fragt man sich, hätten gerade Seelsorger charakterlich und ethisch nicht weiter sein müssen als die Gesellschaft. Die Türe zum Missbrauch blieb weit offen. In diesem Zusammenhang darf nicht verschwiegen werden, dass den gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland entgegen, in offiziellen religiösen Unterweisungen deutscher Moslems die Prügelstrafe gegen Kinder und Jugendliche teilweise sogar noch gefordert wird. Nicht das Christentum, das sich auf die auffallende Achtung der Kinder durch Jesus hätte berufen können, hat entscheidend an der Abschaffung der Prügelstrafe mitgewirkt. Die psychologischen Erkenntnisse aus der Gesellschaft waren es. Sie bewiesen, dass massive Körperstrafen für die Entwicklung des Kindes wie eines Jugendlichen schädlich sind.
Sonntag, 28. Februar 2010
Vortrag im Kolpinghaus zum Thema mit unserem Pfarrer“ Die Kolpingfamilie ändert aus aktuellem Anlass ihr Dienstagsprogramm. Am 2. März, 20 Uhr, wird unser Pfarrer umfassend zum Thema „Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche“ Stellung nehmen und dabei vor allem auf die Hintergründe und die Fehler im System eingehen, das offenbar über Jahrzehnte hinweg die Täter gedeckt und den Opfern zu wenig Glauben geschenkt hat.
Was erwarten die Menschen überhaupt (noch)? Wir brauchen daher anderes als den sakramentalen „Verwaltungspriester“: religiös durchdrungene „Kommunikationspriester“, Männer Gottes, die fähig sind, das zu wecken und zu stimulieren, was viele Menschen insgeheim religiös in sich tragen, aber nicht zu befragen wagen. Weil wir da beste geistliche Qualität benötigen, brauchen wir auch eine entsprechende Quantität priesterlicher Qualität. Der Manager-Pfarrer, der wehleidig mit dick ausgefülltem Terminkalender seinen Aktivismus dokumentiert, interessiert die Leute nicht. Genauso wenig interessiert junge Leute heute ein Magier-Priester, der einem Priesterbild nacheifert, wie es in Gestalt des Pfarrers von Ars (mit dessen seltsamen psychopathologischen Zügen) im „Priesterjahr“ wieder einmal als Vorbild hingestellt wurde. Nein, die Menschen der Gegenwart erwarten und lieben geisterfüllte, gebildete Seelsorger, die welterfahren und gottdurchdrungen sind, an denen man spürt, dass sie wirklich Gottesdiener sind, in ihren Schwächen wie in ihren Stärken, die als Berufene auch von den göttlichen Berufungen der Weltdiener eine Ahnung haben, von den großen Sehnsüchten und von den sündigen Fallstricken jedweder Existenz.
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