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Woche

Dienstag, 07. Februar 2012

Kritische Gedankengänge


Nicht das Evangelium
ist es,
das sich verändert;
nein, wir sind es,
die gerade anfangen,
es zu verstehen.
©Johannes XXIII.


redaktion@ 07:00 Uhr

Montag, 06. Februar 2012

Einladung zum Kinderfasching in St. Michael




redaktion@ 08:41 Uhr

Sonntag, 05. Februar 2012

Mit dem Segen durch die Woche
Zum 5. Sonntag im Jahresskreis

Gott leuchte über uns wie die wachsende Sonne.
Sie ist bereit, das Erstarrte zu wärmen und zu lösen,
sie weckt das Leben in allen Dingen.
Sie schenkt uns neue Kraft,
Mut und Zuversicht mit dem steigenden Tag.
So schaue Gott uns freundlich an,
er tröste und heile uns,
er schenke uns Frieden, Liebe und Glück.


redaktion@ 07:14 Uhr

Samstag, 04. Februar 2012

Kritische Gedankengänge


Die Einheit der Christen
kann nur
von Gott geschenkt werden

© Benedikt XVI.

Dann ist es also Gott,
welcher der Ökumene
seit Jahrhunderten im Weg steht?


redaktion@ 07:56 Uhr

Donnerstag, 02. Februar 2012

Jesus sucht die Ruhe

Unser neuer Liturgieletter für den kommenden Sonntag beschäftigt sich mit Burnout. Auch der Glaube kann in diesen schwierigen Zustand der Lebensbewältigung fallen. Was ist zu tun, oder besser: Was gilt es zu lassen?


redaktion@ 07:49 Uhr

Mittwoch, 01. Februar 2012

“Keine Antwort ist auch eine Antwort“
Oder: Bäcker, Metzger, Kirche, Schlecker, darauf reimt sich nur ….


MP-Foto vom Jahr 2011

Auf viele Anfragen hin: Auch in diesem Jahr soll es am Fastnachtsonntag, 19. Februar, 10 Uhr, wieder die traditionelle Büttenpredigt geben. Thema: "Keine Antwort ist auch eine Antwort."
Leider ist das Narrenbuch „Ich bin so frei“ mit der Sammlung früherer Büttenpredigten vergriffen.


redaktion@ 18:11 Uhr

Das Ortsgespräch am Mittwoch

Das Konzil als Wasserscheide

Dieses Jahr wird uns öfters mit dem 2. Vatikanischen Konzil beschäftigen, das vor 50 Jahren begann. Besonders bemerkenswert war damals eine Gruppe von Bischöfen aus 18 Nationen und vier Erdteilen. Sie nannte sich „Kirche der Armen“ Um es vorweg zu nehmen: Die Gruppe konnte damals nur wenig Einfluss auf den Gang der Kirchenversammlung nehmen.

Kein Wunder, denn die „Kirche der Armen“ beklagt, dass die Bischöfe mit Flitter und Prunk behangen seien und fordert, dass sie sich von ihrer bunten Kleidung, von ihrem Gold und ihren Juwelen trennen müssten. Sie dürften nicht weiterhin wie feudale Herren in Palästen wohnen. Die Gruppe dieser Bischöfe fragte: Wie könnten sie den hungernden Massen als Väter erscheinen, wenn sie so aussehen? Alle von weltlichen Traditionen übernommenen Formen müssten in der Kirche beseitigt werden.

Im sogenannten Katakombenpakt machte diese Gruppe für sich fest, ihren eigenen Vorgaben zu folgen. Später schlossen sich ihnen weltweit weitere 500 Bischöfe an. Doch wie die Realität in der Kirche 50 Jahre danach aussieht, verrät ein kleiner italienischer Handwerker.

Zwei Paar Schuhe für den Sommer und zwei Paar Schuhe für den Winter braucht Benedikt XVI. jährlich, so offenbart es sein Schuhmacher Adriano Stefanelli aus dem norditalienischen Novara, und fügt hinzu: Saubere Handarbeit, jedes Paar würde, wäre es nicht für den Papst, 1200 Euro kosten.

Auch wenn sie gescheitert sind, eines haben die Unterzeichner des Katakombenpaktes vom 16. November 1965 bewiesen, dass eine andere Kirche möglich ist. Der Weg dahin mag noch lang und beschwerlich sein.

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redaktion@ 07:05 Uhr

Dienstag, 31. Januar 2012

Die Rosl von der Keßlergass'

Die Narren mit ihren tollen Uniformen
und pompösen Orden,
die Garden,
die ihre Beine im strengen Takt schwingen,
waren ursprünglich
eine Verspottung des Hofzeremoniells,
der staatlichen wie der kirchlichen Oberklasse.
Auf vielen Sitzungen konnte ich feststellen,
dass die Narren
sich heute noch viel ernster nehmen,
wie jene,
die einst die Zielscheibe der Fastnacht waren.

Quelle: Volkszeitung Schweinfurt



redaktion@ 06:56 Uhr

Montag, 30. Januar 2012

Kritische Gedankengänge


Mein Glaube an die Gewaltlosigkeit
verpflichtet mich
zu äußerster Entschlossenheit.
Da bleibt kein Raum für Feigheit
oder Schwäche.
Verzeihen
ist die Eigenschaft des Starken.
©Gandhi, dessen Todestag heute ist


redaktion@ 07:44 Uhr

Sonntag, 29. Januar 2012

Sich einen Rastplatz gönnen...
… weil der Glaube nicht vom Himmel fällt


Das Kloster St. Elisabeth mit Blick auf die Schweizer Berge

Schaan/FL Liechtenstein – Schweinfurt: Sich eine Woche lang am Rastplatz ausruhen. Eine schöne Vorstellung. Über 40 Frauen und Männer machten diese Idee jetzt für sich wahr. Sie tankten im Kloster St. Elisabeth in Schaan spirituell auf, stärkten sich in der Gemeinschaft mit den Ordensfrauen und in den Vorträgen, Meditationen und Gottesdiensten mit Pfarrer Roland Breitenbach.

Menschen aus vier Ländern trafen sich diesmal beim Rastplatz, aus der Bodensee-Region, dem Allgäu, aus der Schweiz, aus Baden, Nordbayern und sogar aus Thüringen. Zum zwölften Mal hielt Pfarrer Breitenbach aus Schweinfurt (Nordbayern) diese Kurswoche in St. Elisabeth. Viele Teilnehmer gönnen sich seit Jahren den Rastplatz im Januar, aber es sind immer wieder auch neue Gesichter in der Gruppe. Sie leben sich schnell ein in der Geborgenheit, die die Gemeinschaft der Schwestern vorlebt und von der sie sich gern anstecken lassen. In der Gruppe waren auch Schwestern verschiedener Orden, ein weiterer katholischer Priester und heuer erstmals auch ein evangelischer Pfarrer. So gab es an einem Abend sogar einen ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Breitenbach und Pfarrer Marcus Döbert gemeinsam feierten.

In diesem Jahr hieß das Thema „Der Glaube fällt nicht vom Himmel“. Pfarrer Breitenbach zeigte beispielhaft am Leben Jesu, was der an Erziehung, Enttäuschungen, Vorurteilen und Einsamkeit auszuhalten hatte und was die Menschen daraus lernen können für ihr Leben. In der Morgenstunde in der Kapelle, während draußen die Dunkelheit wich, lud er ein, sich Gedanken über die Gedanken zu machen. Einprägsam sein Rat, negative Gedanken wie kleine Schiffchen auf einen rasch fließenden Bach zu setzen und ziehen zu lassen.

Es ging auch darum, theologische Streitfragen quer durch die Geschichte des Christentums zu beleuchten. Besonders beeindruckten die Teilnehmer Beispiele aus Roland Breitenbachs seelsorgerlicher Praxis, er berichtete immer wieder sehr bewegende menschliche Schicksale und seine unkonventionellen Lösungsansätze, die allerdings der Kirchenleitung oft ein Dorn im Auge sind.

Wie seit Jahren verbringen die Rastplatz-Gäste den halben Tag im Schweigen. Innere Stille übten sie auch in der meditativen Anbetungsstunde in der Kapelle, die jeden Vormittag stattfand. So erlebten sie, wie wohltuend innere Stille sein kann, Roland Breitenbach erzählte immer wieder auch von seinen Erfahrungen der Stille auf Wanderungen auf der Halbinsel Sheep's Head im Südwesten Irlands und wie er daraus Kraft schöpfe.

Wichtiger Abschluss des Tages war der abendliche Gottesdienst mit der Hausgemeinschaft, bei dem sich die Gäste auch als Lektoren, Musiker und Kommunionhelfer einbrachten. Nach dem gemeinsamen Abendessen war stets Gelegenheit, noch zusammen zu sitzen, sich über den Tag oder auch den Alltag daheim auszutauschen. So wachsen während des Rastplatzes Verbindungen, die auch über das Jahr bis zum nächsten Mal im Januar 2013 anhalten.
Liechtensteiner Volkszeitung/Vaterland.© bb


redaktion@ 12:37 Uhr