[Archiv Gottesdienstordnung]

Gottesdienstordnung 04-07/2012   22.01.2012 - 19.02.2012

Sonntag
22. Januar 2012
3. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Pfarrgottesdienst
anschließend Krankenkommunion und Frühschoppen

Montag 23. Januar 2012 09.00 Pfarrsaal: Gymnastik für Jung und Alt

Dienstag 24. Januar 2012

Mittwoch 25. Januar 2012

Donnerstag 26. Januar 2012

Freitag 27. Januar 2012    

Samstag 28. Januar 2012    

Sonntag
29. Januar 2012
4. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Pfarrgottesdienst
anschließend Krankenkommunion und Frühschoppen

Montag 30. Januar 2012 09.00 Haus der Begegnung: Gymnastik für Jung und Alt

Dienstag 31. Januar 2012 09.00 Messfeier

Mittwoch 01. Februar 2012

Donnerstag 02. Februar 2012 09.00 Messfeier zum Fest Mariä Lichtmess

Freitag 03. Februar 2012    

Samstag 04. Februar 2012    

Sonntag
05. Februar 2012
5. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Pfarrgottesdienst
anschließend Krankenkommunion und Frühschoppen

Montag 06. Februar 2012 09.00 Haus der Begegnung: Gymnastik für Jung und Alt

Dienstag 07. Februar 2012 09.00 Messfeier

Mittwoch 08. Februar 2012

Donnerstag 09. Februar 2012 09.00 Messfeier

Freitag 10. Februar 2012    

Samstag 11. Februar 2012    

Sonntag
12. Febraur 2012
6. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Pfarrgottesdienst
anschließend Krankenkommunion und Frühschoppen

Montag 13. Februar 2012 09.00 Haus der Begegnung: Gymnastik für Jung und Alt

Dienstag 14. Februar 2012 09.00 Messfeier

Mittwoch 15. Februar 2012

Donnerstag 16. Februar 2012 09.00 Messfeier
19.00 Taufgespräch für Eltern und Paten

Freitag 17. Februar 2012    

Samstag 18. Februar 2012 15.00 Taufe Anna-Lena Fiedler | Jonas Steger

Sonntag
19. Febraur 2012
7. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Pfarrgottesdienst zum Fastnachtssonntag
mit Büttenpredigt »Keine Antwort ist auch eine Antwort«
anschließend Krankenkommunion und Frühschoppen

Gottesdienstleitung
Roland hält mit 50 Teilnehmenden aus vier Ländern (darunter 15 aus unserer Gemeinde) eine spirituelle Woche, Rastplatz genannt im Kloster St. Elisabeth zu Schaan im Fürstentum. Den Gottesdienst am Sonntag 22.1., 10 Uhr, leitet dankenswerter Weise Dieter Rückert.
  1.365 € für die Sternsinger beim Gottesdienst
Der schöne Betrag, für den wir allen Spender/inne/n danken, geht an das Kinderhilfsprojekt LENTCH des Schweinfurter Franziskaners Michael Stockinger in Chile.
Mein Wort in Gottes Ohr
Die Psalmen sind dreitausend Jahre alt. Schon damals wurden sie aus dem Leben gegriffen. So wie der betende Mensch seine Erfahrungen machte, mit Gott und den Menschen. Lob und Klage, Bitte und Dank wechseln einander ab. Selbst Fluchworte tauchen auf. Das Gebet entlastet. Psalmen, aus dem Leben gegriffen, sprechen die Sprache der Gegenwart, beherbergen die Erfahrungen der Menschen, decken ihre Lust und ihre Ängste auf, begleiten ihre Suche und ihre Sehnsucht. Die Psalmen verbinden sich mit dem Leben, dem Leben einer Gemeinschaft, wie dem Leben des einzelnen Menschen. Sie bringen auf eine neue Spur, wenn man sich ihren Gedanken hingibt. Das Buch mit 60 Psalmen für alle Monate des Jahres gibt es im Büro für 12.90. Unsere Gottesdienstmitarbeiter/innen erhalten es als Geschenk.
  Büttenpredigt am Fastnachtsonntag
Wir setzen die Tradition auch heuer fort: „Helau, ihr Schwestern und ihr Brüder, Büttenpredigt ist heut wieder." Am Sonntag, 19.2., 10 Uhr, gibt es die jährliche Narrenpredigt unter dem Thema „Keine Antwort ist auch eine Antwort".

Kinderfastnacht
Unser Kindergarten lädt für Sonntag, 12. Februar, 14.11 Uhr zum lustigen Kinderfastnachtstreiben in den Pfarrsaal ein. Für die Erwachsenen gibt es Kaffee und Kuchen.

Taufgespräch
mit Eltern und Paten am Donnerstag, 16.2., 19Uhr im Clubraum.

 

Reinis Lesecafe im Löwenzahn
Am Mittwoch, 15.2., 15 Uhr, liest Reini wieder nach Kaffee und Kuchen in unserem Restaurant Löwenzahn in der Gartenstadtstraße.
  Vorschau
Brautleuteseminar: Freitag und Samstag, 24. und 25. Februar, jeweils 19.30 Uhr, im Clubraum. Beide Abende gehören zusammen. Anmeldung nicht nötig.
    Wir gratulieren zum Geburtstag
Herrn Wasili Nazarenko, Johann-Sebastian-Bach-Straße 11, am 13.2. zum 75. Geburtstag • Frau Johanna Eichhorn, Richard-Strauß-Straße 18, am 18.2. zum 85. Geburtstag.
     
     
     
     


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Bibel oder Katechismus
 

 

Im Blick auf den 50. Jahrestag zur Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils wird im Oktober ein ‚Jahr des Glaubens' ausgerufen. Um der durch den Vatikan diagnostizierten ‚tiefen Glaubenskrise' zu begegnen, werden in einem achtzehnseitigen päpstlichen Schreiben die Katholiken aufgefordert, „eine Zeit der besonderen Besinnung und der Wiederentdeckung des Glaubens" zu begehen: mit Umkehr, Gebet, Eucharistiefeiern, dem Studium des Weltkatechismus, des Glaubensbekenntnisses und durch Werke der Nächstenliebe.

Schon auf den ersten Blick fällt auf: Für die Zeit der Besinnung und der Wiederentdeckung des Glaubens wird die Bibel nicht gebraucht. Bibellesen und biblische Verkündigung werden durch das Studium des Katechismus oder Nachsprechen des Glaubensbekenntnisses (mit seinen überholten Worten) ersetzt. Schließlich enthält der ‚Weltkatechismus' auf seinen über 800 Seiten bereits alle Antworten, selbst auf Fragen, die heute ein Suchender kaum stellen würde. Das alte Kirchenverständnis lässt grüßen.

Zugestanden: Es wird schwieriger, die Bibel in die Hand zu nehmen. Die ‚heiligen Texte' werden immer älter und dadurch sprachlich unverständlicher. Dazu haben wir es in der ersten und zweiten Bibel, dem Alten und dem Neuen Testament mit einigen hundert Einzeltexten zu tun. Es liegt also kein einheitlicher Text vor und Gott selber ist sicher nicht, wie früher behauptet werden konnte, der Autor all dieser Heiligen Schriften.

Die Einführung und Pflege von Bibelkreisen wäre die richtige Antwort. Stattdessen wird das Katechismuslesen empfohlen, denn da hat man „die lebendige Überlieferung der Gesamtkirche" in der Hand. Also wieder wie in den Zeiten vor und nach der Reformation: Hände weg von der Bibel. Und deswegen: Studiert lieber den Katechismus, beachtet die amtskirchlichen Verlautbarungen, hört auf die Hirtenbriefe, aber überlasst die Bibel den Theologen.

Martin Luther hatte seine Reform der Kirche damit begonnen, dass die Christen selbst die Bibel in die Hand nehmen und sich von ihr inspirieren lassen sollten. Das wird von Rom offenbar nach wie vor nicht gewollt. Genau besehen sollen die Katholiken unmündig gehalten werden.

Sie könnten schließlich anfangen mit Nachdruck einige Worte Jesu von der Kirche einzufordern. Zum Beispiel: „Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein" (Mk 10,42f). Oder auch: „Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht" (Mt 5,34) und: „Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer

ist euer Vater, der im Himmel" (Mt 23,9). In keiner Institution werden mehr Eide und Schwüre abverlangt als in der katholischen Kirche. Ganz abgesehen, dass es von Heiligen und Hochwürdigen Vätern geradezu wimmelt. „Falschmünzerei" hätte André Gide dazu gesagt.

Nach wie vor ist Hörigkeit gefragt, schließlich heißt der höchste Wert in der Kirche ‚Gehorsam', auch wenn alles darüber und darunter zerbricht. Emanuel Kant warnte schon im 18. Jahrhundert vor der „selbstverschuldeten Unmündigkeit". An der Kirche sind allerdings, auch durch den Widerstand der Päpste, die Errungenschaften der Aufklärung, Freiheit, Menschenrechte, Toleranz vorübergegangen.

Wir sagen ein deutliches Ja für das Jahr des Glaubens in Verbindung mit dem Wort und dem Geist des Konzils. Aber ein eindeutiges Nein zu diesem vatikanischen Weg.   ©rb