[Archiv Gottesdienstordnung]

Gottesdienstordnung 35-37/2010   29.08.2010 - 19.09.2010

Sonntag
29. August 2010
22. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Pfarrgottesdienst mit Taufe von Emmely Skop
anschließend Krankenkommunion und Frühschoppen

Montag 30. August 2010 09.00 Pfarrsaal: Gymnastik für Jung und Alt

Dienstag 31. August 2010 09.00 Messfeier

Mittwoch 01. September 2010

Donnerstag 02. September 2010 09.00 Messfeier
19.00 Taufgespräch für Eltern und Paten

Freitag 03. September 2010    

Samstag 04. August 2010 15.00 Taufe Louisa Hoffart
  In den Monaten August und September entfällt die Vorabendmesse.
Wir verweisen auf den Gottesdienst in St. Kilian (17.30 Uhr)

Sonntag
05. August 2010
08.30 Citygottesdienst in der Kapelle des Krankenhauses St. Josef
23. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Pfarrgottesdienst mit Taufe von Christian Roth
anschließend Krankenkommunion und Frühschoppen
14.00 Motorradgottesdienst in Wülfershausen

Montag 06. September 2010 09.00 Pfarrsaal: Gymnastik für Jung und Alt

Dienstag 07. September 2010 09.00 Messfeier

Mittwoch 08. September 2010 06.00 Messfeier im Krankenhaus St. Josef
09.00 Start zur Rad-Wallfahrt auf dem Unterfränkischen Jakobusweg

Donnerstag 09. September 2010 15.00 (Bus ab Parkplatz) Spirituelles Wandern in der Rhön

Freitag 10. September 2010

Samstag 11. September 2010 13.00 Trauung in Sulzheim
  In den Monaten August und September entfällt die Vorabendmesse.
Wir verweisen auf den Gottesdienst in St. Kilian (17.30 Uhr)

Sonntag
12. September 2010
08.30 Citygottesdienst in der Kapelle des Krankenhauses St. Josef
24. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Pfarrgottesdienst zum 75. Geburtstag von Bischof Jaques Gaillot mit dem Chor "Cantate Vocalis" der Pfarrei St. Peter und Paul in Lage
anschließend Krankenkommunion und Frühschoppen

Montag 13. September 2010 09.00 Pfarrsaal: Gymnastik für Jung und Alt

Dienstag 14. September 2010 09.00 Messfeier

Mittwoch 15. September 2010 08.15 Schulanfangsgottesdienst des Olympia-Morata-Gymnasiums

Donnerstag 16. September 2010 09.00 Messfeier

Freitag 17. September 2010

Samstag 18. September 2010   In den Monaten August und September entfällt die Vorabendmesse.
Wir verweisen auf den Gottesdienst in St. Kilian (17.30 Uhr)

Sonntag
19. September 2010
25. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Pfarrgottesdienst
anschließend Krankenkommunion und Frühschoppen

Ruhestand
Unter diesen bischöflichen Worten ist es amtlich: „Mit Wirkung vom 1. September 2010 bewillige ich Hochwürdigen Herrn Roland Breitenbach die erbetene Resignation und versetze ihn mit gleichem Datum in den dauernden Ruhestand." +Friedhelm
Bis hierher also und jetzt weiter.
 

Vorabendmesse
In den Monaten August und September entfällt bei uns die Vorabendmesse am Samstagabend. Wir verweisen auf das Angebot in St. Kilian, um 17.30 Uhr.

Über Sechszehntausend
Herzlichen Dank sagt unser Pfarrer allen Geburtstagsgratulanten, besonders solchen, denen er mangels Adresse nicht persönliche Nachricht geben kann. Für die sozialen Projekte gingen über 16.000 € ein. Vergelt's Gott!
  Kommunionkinder
Eltern, die ihr Kind zur feierlichen Kommunion führen wollen, mögen sich bis Ende September entscheiden und dem Büro mitteilen.
Spirituelle Rhönwanderung
Wir laden gemeinsam mit dem Rhönclub zu einer spirituellen Wanderung am Donnerstag, 9.9. ein. Abfahrt mit dem Bus (nach Voranmeldung im Büro) um 15.00 ab St. Michael. Die Wanderung führt vom Parkplatz Basaltsee über die Jungviehweide zum Gänsebrunnnen und nach Ginolfs. Dort gemeinsames Abendessen.
  Radwallfahrt
Aus organisatorischen Gründen wird die Jakobus-Radwallfahrt auf Mittwoch, 8.9. verschoben. Start wie immer um 9 Uhr ab Innenhof. Thema: „Die Seele entdecken".
Firmbewerber
Wer sich auf die Firmung (2012) vorbereiten will und mindestens 16 Jahre alt ist, kann sich ebenfalls in die Liste eintragen lassen, die im Büro aufliegt.
  Fundsache
Von Frank Sommerhoff haben wir im Pfarrbrief von Peter und Paul unter anderen diese bemerkenswerten Antworten auf die Frage mit Vergnügen gelesen: „Was würden Sie tun, wenn Sie Bischof wären?"

· In einem einfachen Pfarrhaus Wohnung nehmen
· Anstatt mir in unzähligen Sitzungen einen Heiligenschein um den Hintern zu verdienen lieber mit Gott und dem einfachen Volk sprechen
· Die kirchliche Titelsucht eindämmen
· Allen, die sich Pfarrer nennen, eine Pfarrei zuteilen
· Das Wort Jesu beherzigen „Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen"
· Den bürokratischen Wasserkopf in Würzburg auflösen
· Kleidung, Standeszeichen und andere Traditionen abschaffen
· Die kirchlichen Mitarbeiter in die Gemeinde einbinden
· Das Rotationsprinzip der Grünen (das sie zwar aufgegeben haben) wieder einführen
· Den Stiefkindern der Kirche, den verheirateten Priestern, wieder eine kirchliche Aufgabe übertragen
· Zu Bruder Roland Breitenbach hinausfahren und ihn bitten, bei ihm beichten zu dürfen.

Eines ist nach diesen Antworten sicher: Frank S. wird nie Prälat.

     
     
   
     


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Kreuz - Leben für andere

 

In der Mitte des Monats September (genau am 14.) wird das Fest „Kreuzerhöhung" gefeiert. Es geht auf die Legende zurück, dass Helena, die Mutter des Kaisers Konstantin, am Vortag der Einweihung der Grabeskirche im Jahr 335 das Kreuz Jesu mitsamt der Inschrift gefunden habe. Teile des Kreuzesholzes wanderten seither als winzige Splitter durch die ganze Welt. Auch unsere Gemeinde besitzt (Dank des ersten Pfarrers und Kirchenerbauers Msgr. Edgar Röhrig) eine solche „Reliquie". Doch letztlich ist das alles Legende, eine fromme Überlieferung, die nicht einmal eine Wahrscheinlichkeit für sich hat.

Die ersten Christen betrachteten das Kreuz nicht als Symbol ihres Glaubens. Der Fisch als Bekenntniszeichen war ihnen beispielsweise wichtiger wie auch die Darstellung Jesu als des Guten Hirten. Das Kreuz gewinnt erst sehr spät, etwa nach 800 Jahren, die Bedeutung, die es heute hat, auch wenn es schon ab dem 5. Jahrhundert zum offiziellen Zeichen des Christentums gemacht worden war.

Je realistischer und damit leidvoller die Darstellung des sterbenden oder des toten Jesus am Kreuz wurde, desto intensiver entwickelte sich auch eine Theologie des Leidens. Sie führte soweit, dass Schmerz und Leid verklärt, von manchen Gläubigen gar gesucht, gewünscht und erotisiert wurden. Daraus folgte eine fragwürdige Ergebenheit in das Schicksal, das Leiden des Nächsten wie das eigene apathisch hinzunehmen und nichts dagegen zu unternehmen. Viel wichtige sind heute die Fragen, wo unsere Kreuze heute stehen, und diese sichtbar zu machen. Wer wird heute ans Kreuz geschlagen?

Das Kreuz war schon in vorchristlicher Zeit ein Lebenszeichen. Es ist zudem höchst fraglich, ob Jesus wirklich an einem Kreuz gestorben ist, wie wir es in unseren Darstellungen kennen. Höchst wahrscheinlich wurde er wie die Verbrecher der römischen Zeit an einen Pfahl gehenkt. Von einem Pfahl ist in der Schrift des Öfteren die Rede.

Die Kelten verbanden nach der Christianisierung den Kreis als Symbol der verehrten Sonne mit dem Kreuz. Dieses eindrucksvolle Zeichen findet sich zum Beispiel auch auf dem Oechsen in der Rhön. Ein Zeichen, das Hoffnung macht wie das Kreuz auf der Türtschalpe im Großen Walsertal, an dem wir in jedem Jahr Gottesdienst feiern. Es ist eines der schönsten Alpkreuze weit und breit: In das Kreuz ist die Sonne als Blume in einen Strahlenkranz eingebracht. Das geschmiedete Kreuz wurzelt in einem Felsblock, der die Erde darstellt, und bringt Blumen, Kräuter und Früchte hervor, wie sie im Gebirge heimisch sind.

Hier wird die eigentliche Bedeutung des Kreuzes als Lebens- und Erhöhungszeichen sichtbar. Erst mit dem neuen Leben Jesu gewinnt der Tod am Kreuz seine Bedeutung. Ohne dieses neue Leben wäre Jesus längst vergessen, wäre seine Frohe Botschaft bestenfalls noch eine fromme Erzählung ohne Auswirkung auf das Zusammenleben der Menschen bis heute.

Mit ein Grund, warum wir das Kreuz an unserer Klagemauer „Tanzendes Kreuz" nennen. Es ist die Erfahrung unseres Lebens, Freud und Leid tanzen miteinander.  ©rb